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Peru ist nicht nur das Land mit einer der besten Küchen der Welt, sondern auch Heimat zahlloser Superfoods, besonders nährstoffreiche Lebensmittel, die eine positive Wirkung auf den Organismus haben. Dank der klimatischen und geographischen Vielfalt des Landes ist die Liste an vielfältigen Superfoods, die in den drei Regionen Anden, Pazifikküste und Regenwald wachsen, nahezu endlos.
Als Inspiration haben wir einen Vorschlag für einen gesunden und leckeren Speiseplan aus peruanischen Superfoods, voller Vitamine, Mineralien, Nährstoffe und Antioxidantien, zusammengestellt.

Frühstück – Superfoods der Pazifikküste
Perus Pazifikküste ist mit den Stränden von Piura und Tumbes und der Moche-Route nicht nur ein Paradies für Surfer oder für Liebhaber uralter Kulturschätze - aus den hier vorkommenden Superfoods könnte man ganz leicht eine komplette Frühstücks-Bowl in allen Farben des Regenbogens zaubern. Wie wäre es beispielsweise mit einer exotischen Kombination aus Lucuma, Blaubeeren, Mango, Granatapfel und Chiasamen? All diese Superfoods wachsen an der peruanischen Küste, kombiniert sind sie eine wahre Vitaminbombe und gut für Leib und Seele. Die Lucuma schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist Lieferant von Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen.
Auch die Blaubeere verleiht der Bowl nicht nur Farbtupfer, sondern zusätzliche Antioxidantien, während Mango reich an Vitamin A und C, Mineralien und Ballaststoffen ist. Granatapfel liefert jede Menge Vitamin C und Energie, Chiasamen sind Calcium- und Eisenquelle. Nach dem Genuss einer solchen Vitaminbombe kann der neue Tag nur gut werden!

Mittag – Gutes aus den Anden
Unsere Mittagspause verbringen wir in der Andenregion, vor der Kulisse von fruchtbaren Tälern, Alpakaherden, und schneebedeckten Mehrtausendern. Atemberaubende Trekkingtouren, allen voran die Routen nach Machu Picchu, schlängeln sich hier vorbei an uralten Inkastätten wie Pisac, Moray oder Sacsayhuaman. Vieles was bei uns im Supermarkt als Exportschlager gilt, hat hier seinen Ursprung, allen voran das wertvolle Korn Quinoa, von dem es über 3000 Sorten gibt. Angebaut wird es vorwiegend im Süden des Landes, in der Region um Cusco und dem heiligen Tal.
Quinoa zeichnet sich durch seine Zusammensetzung als sehr vollwertiges Nahrungsmittel aus und liefert viel Protein, ungesättigte Fettsäuren, Mineralien und Vitamine – ideal für das Leben auf großen Höhen. Ein schmackhafter Rezepttipp ist beispielsweise die Chaufa mit Quinoa. Ursprünglich war Reis die Grundlage der Chaufa, heute wird das Gericht mehr und mehr mit Quinoa zubereitet. Garniert mit einer Handvoll roter Paprika aus der Region wird das Gericht durch den hohen Vitamingehalt zum wahren Immun-Booster. Ein leckerer Nachtisch, der gleichzeitig das Immunsystem stärkt, ist eine Handvoll Physalis, in Peru Aguaymanto genannt. Die goldenen Beeren gehören zu den fünf besten Superfoods des Landes.

Abendessen – Kraft tanken im Regenwald
Perus immergrüner Regenwald nimmt rund 60 Prozent des Landes ein und erstreckt sich über den gesamten Osten des Landes. Hier liegen Naturreservate von atemberaubender Vielfalt, beispielsweise Pacaya-Samiria in der Regenwaldregion Loreto im Norden des Landes. Neben exotischen Tieren und Pflanzen sowie indigenen Gemeinschaften finden sich hier auch jede Menge Superfoods. Ein Beispiel hierfür ist der Maniok, ein wahrer Energielieferant auf Grund seiner Kohlenhydrate. Im gesamten Land jedoch ist Maniok, auch Yuca genannt, ein beliebtes Nahrungsmittel, aus dem sich kinderleicht Pommes herstellen lassen. Dazu schmeckt eine pikante Sauce der typischen Aji Amarillo. Auch die peruanische Chilischote Aji gehört zu den Superfoods. Ihr Verzehr regt das Nervensystem an und wirkt sich positiv auf die Produktion von Endorphinen aus – und davon kann man schließlich nie genug haben. Als fruchtiger Abschluss empfiehlt sich die Camu Camu aus dem südlichen Amazonasgebiet, die mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt die Abwehrkräfte stärkt.

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