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COVID-19 in Peru: Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Virus und Rückführungsaktionen

Wie alle Länder weltweit kämpft derzeit auch Peru gegen eine Ausbreitung des Corona-Virus.
Seit dem 16. März gilt im südamerikanischen Land eine landesweite obligatorische soziale Isolierung, die internationalen und Regionalgrenzen sowie die Flughäfen wurden vorläufig geschlossen.

Zu Beginn dieser Maßnahmen befanden sich noch zahlreiche Touristen in allen Teilen des Landes, vor allem in Regionen außerhalb der Hauptstadt, was es für Touristen erschwert, in ihr Herkunftsland zurückzukehren.
Dennoch ist es zum aktuellen Zeitpunkt in enger Zusammenarbeit mit den Regierungen der jeweiligen Staaten gelungen, 184 Evakuierungsflüge durchzuführen und damit über 25.600. Passagiere in ihre Heimatländer auszufliegen.
Nach Angaben der deutschen Botschaft in Peru wurden fast 3.000 Reisende nach Deutschland ausgeflogen. Bisher wurden bereits mehrere Rückführungsflüge für deutsche und schweizerische Touristen durchgeführt.
Die Botschaften und Konsulate der jeweiligen Länder sowie die iPeru-Büros stehen in engem Kontakt mit Menschen, die sich noch in Peru befinden.

Die peruanische Regierung hat folgende Maßnahmen erlassen:
Von Montag bis Samstag kann eine Person pro Haushalt das Haus verlassen, um Lebensmittel und Medikamente zu kaufen und Bankangelegenheiten zu erledigen. Am Sonntag gilt eine allgemeine Ausgangssperre. Außerhalb der eigenen Wohnung gilt Maskenpflicht.
Von 18.00 Uhr bis 04.00 Uhr gilt täglich eine Ausgangssperre. In Tumbes, Piura, Lambayeque, La Libertad und Loreto beginnt die Ausgangssperre bereits um 16.00 Uhr.
An Sonntagen gilt ganztags eine Ausgangssperre.

Diese Maßnahme ist noch bis Sonntag, 26. April 2020 in Kraft. Die internationalen Grenzen sind derzeit geschlossen.

Sie erreichen uns unter:
iperu@promperu.gob.pe und iperulimaapto@promperu.gob.pe.
Whatsapp: +51 944 492314 (Öffnungszeiten: 9.00-18.00 Uhr)

Die offizielle Ankündigung können Sie hier herunterladen.

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